Wie wichtig ist eigentlich LESEN? #Pädagogikkram

Es ist ja kein Geheimnis: im Hause Raufuss wird viel gelesen. In sämtlichen Zimmern stapeln sich die Bücher und ich mache mir gerade mal wieder Gedanken über neue Regale. Irgendwann wünsche ich mir ein eigenes Zimmer für unsere Bücher. Auch das Kalinchen ist eine richtige Leseratte geworden und das obwohl sie ja noch nicht richtig lesen kann. Wann immer wir Zeit haben, lesen wir. Seit einigen Monaten hört das Kalinchen zusätzlich Hörbücher. Sie ist so vertieft in die Geschichten und genießt ihre Zeit sehr. Dann darf sie niemand stören, denn sie muss ja malen und eine Pause machen.

Aber warum ist das Lesen eigentlich so wichtig?

Im letzten Semester habe ich ein Seminar besucht, in dem es um die Kompetenz „Lesen“ ging. Ein ganzes Semester haben wir uns mit dem „Lesen“ und „Vorlesen“ beschäftigt. Was davon hängen geblieben ist? Eltern sollten so viel wie möglich vorlesen und das schon ab dem Babyalter. Lesen ist die wichtigste Unterstützung wenn es um die Sprache des Kindes geht. Je mehr wir unseren Kindern vorlesen, desto besser können sich diese äußern. Auch das eigene Interesse an Büchern wird so geweckt und fördert dann wiederum das eigene Lesen und später auch das Schreiben. Das macht ja auch irgendwie Sinn: Je mehr wir lesen, desto besser können wir mit Wörtern und der Sprache umgehen.

Schlinkepütz, Frieda Kratzbürste, Wir sind nachher wieder daPetzi, Hilfe – die Herdmanns kommen, Maluna Mondschein

Unsere aktuellen Lieblinge habe ich mal zusammen gesucht und sie aufgelistet. Frieda Kratzbürste habe ich ja schonmal vorgestellt, ich freu mich schon auf weitere Teile, denn Frieda ist wirklich so unglaublich witzig. Das Spiel mit der Sprache ist für das Kalinchen super, sie fängt gerade an zu lesen  und nimmt jedes Wort auseinander. Denn auch das kann frühes Lesen und Vorlesen produzieren: frühe Leseanfänger und ein ganz großes Interesse an Buchstaben und Wörtern. Hier saugt gerade jemand jeden Großbuchstaben auf und spricht nur noch in Anlauten. Wenn das so weiter geht, haben wir Weihnachten wohl eine kleine Leseratte mehr im Haus. Ich freue mich schon so auf die ersten Leseübungen mit dem Kind.

Wie kann ich das Interesse fördern?

Lest euren Kindern schon ab dem Babyalter viel vor. Bei kleinen Babys eignen sich Reime und Lieder. Wenn ihr dann auch noch die Rituale wiederholt, werdet ihr schnell merken, dass euer Kind die Abläufe ganz genau kennt. Führt das abendliche Lesen als Ritual ein und setzt dem Tag so ein Ende. So wissen schon die Kleinsten: „“Wenn Mama und Papa sich mit mir einkuscheln und lesen, dann ist der Tag vorbei.“ Ab dem dritten Lebensjahr sind Hörspiele wirklich super, so können die Kids nach der Kita zu Ruhe kommen und ihren Tag Revue passieren lassen. Bei uns gehören Hörspiele zum Alltag und gerade auf langen Autofahrten sind sie nicht mehr wegzudenken.

Lesen, lesen, lesen. Das ist schön, kuschelig und unglaublich wichtig.

Habt ihr noch tolle Bücher, die wir unbedingt brauchen?
FrauRaufuss

7 Kommentare zu “Wie wichtig ist eigentlich LESEN? #Pädagogikkram

  1. Ich kann dich da echt nur unterstützen! Ich selbst habe mit vier Jahren lesen gelernt und habe es wahnsinnig genossen! Und an alle besorgten Eltern: Nein, in der Schule habe ich mich anschließend nicht gelangweilt! Natürlich ist man den anderen bzw dem Lehrplan schon um einiges voraus aber Übung braucht man ja trotzdem noch und gerade richtig schreiben zu können dauert schon etwas länger. Aber meiner Meinung nach ist man darin auch umso sicherer, je länger man schon mit den Wörtern vertraut ist. Ich habe jedenfalls keine einzige negative Erinnerung in Verbindung mit lesen und schreiben lernen und dem Fach Deutsch in der Grundschule. Und Petzi und Hilfe, die Hermanns kommen habe ich geliebt! Ansonsten kann ich nur wie immer Ritter Rost empfehlen. Oder Herr Bello und das blaue Wunder, da kommt man nicht mehr aus dem lachen heraus!

  2. Christiane

    Wir haben auch viel Bücher. Sehr schön sind die Lesemaus-Hefte (Meine Freundin Conni, Ich habe einen Freund der ist ….). Ansonsten wird hier gern Lieselotte, Petterson & Findus, Elegantesten, Carl Mops, Hallo ich bin auch noch da … gelesen. Kennt ihr evt das Buch „Im Garten der Pusteblumen“?

  3. Christiane

    Wir haben auch viel Bücher. Sehr schön sind die Lesemaus-Hefte (Meine Freundin Conni, Ich habe einen Freund der ist ….). Ansonsten wird hier gern Lieselotte, Petterson & Findus, Elefantastisch, Carl Mops, Hallo ich bin auch noch da … gelesen. Kennt ihr evt das Buch „Im Garten der Pusteblumen“?

  4. Christiane

    Vielleicht wäre ja Seeräuber Moses was für das Kalinchen …

  5. Meine kleine Maus liest auch total gerne! Wobei sie noch nicht „liest“, vielmehr hoch konzentriert die Bilder betrachtet. Das hat sie schon mit ein paar Monaten gemacht und ich hoffe das Interesse bleibt!:) habe früher auch so gerne gelesen und es hat mir in puncto Wortschatz enorm weiter geholfen..
    Sie ist gerade anderthalb, deshalb sind alle Geschichten mit Tieren besonders interessant und es werden gerne tierlaute nach geahmt

  6. Jetzt bin ich etwas spät dran, aber heute ist so ein Regentag, dass ich ein bißchen bei Dir im Blog stöbere (ja, auch bei anderen). Als wir mit unserem Großen damals umgezogen sind und er mit seinen 3 Jahren drei Kisten Bücher hatte, war ich schon stolz. Ich lese gerne und viel und unsere Kinder gucken/lesen auch alle viel. Vorlesen fanden sie aber erst so ab 2 spannend, vorher eben zusammen Bücher schauen. Der Große ist auch relativ fit beim Lesen, zumindest gehört er in seiner Klasse zu den guten Lesern.
    Hier wird immer der Drache Kokosnuss und Tafiti besonders gern gelesen und vorgelesen und der Mittlere lässt sich grade meine alten Pumuckl Bücher vorlesen.

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