Weihnachtsdeko: Mit Kindern dekorieren und Erinnerungen schaffen…

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Die spannendste Zeit im Jahr beginnt: irgendwo in Münster verfällt eine Frau in einen Deko-Wahn. Überall stehen kleine Details, die weihnachtliche Stimmung ist in jedem Raum spürbar und ein Mischung aus Tanne, Zimt und Orange erinnert an Weihnachtsmärkte. Das Wohnzimmer wird für den großen Baum hergerichtet, der Wohnzimmertisch wird mir Kerzen bestückt und eine Mischung aus rot, weiß und grau verteilt sich im ganzen Haus. 

 

Durch unseren Umzug haben wir viele Weihnachtssachen aussortiert. Für die neue Wohnung brauchen wir also neue Weihnachtsdeko, die eine Geschichte erzählen wird. Denn dieses Weihnachten ist das erste, das wir zusammen mit herrnraufuss in der neuen Wohnung feiern werden. Das Kalinchen soll sich an Weihnachten wohl und geborgen fühlen. Kleine Details, die es schon in meiner Kindheit gab, ziehen nach und nach wieder hier ein. Ich kann das Strahlen des Kindes kaum erwarten, denn endlich darf sie die Kisten auspacken und alles schmücken.

Weihnachtsdeko – Mit Kindern Erinnerungen schaffen

Egal, ob wir Omas Plätzchen backen, Weihnachtscds hören, die die 90er überlebt haben oder das Glöckchen des Christkindes putzen, mir sind Erinnerungen so unglaublich wichtig. Die Sache mit dem Glöckchen ist wohl eine der schönsten Erinnerungen. Jedes Jahr stand ein goldenes Glöckchen auf dem Klavier meiner Mutter. Es durfte nur von meine Mama angefasst und geputzt werden. Und so stand es den ganzen Dezember auf dem Klavier. Denn am heiligen Abend klingelt das Christkind immer mit dem Glöckchen und wenn ein Kind es vorher angefasst hat, dann traut es sich nicht zu klingeln. Jahr für Jahr passte ich also immer auf, dass wirklich niemand in die Nähe des Glöckchens kam. Zu meinem ersten Weihnachten als Mutter schenkte mir meine Mutter mein eigenes Glöckchen. Und das steht jetzt in unserem Wohnzimmer und wird vom blonden Mädchen genauso bewacht, wie von mir damals.

Klassisch und schön

Unsere Weihnachtsdeko ähnelt sich immer wieder in ihrer Optik: sie ist nicht kitschig, hat einen skandinavischen Touch und darf auf keinen Fall glitzern. Meine Mama hat mal versucht unseren Baum mit Silberkugeln zu schmücken. Als meine Schwester das sah, schmückte sie alles wieder ab und hängte unsere selbstgebastelten und altbewährten Anhänger wieder auf. Viele dieser Anhänger finden sich an unserem Baum wieder, viele sind neu dazugekommen und einige sind noch von meiner Oma. Hier gibt es kein Lametta  und das wird wohl immer so bleiben.

Überall leuchten Kerzen, der Kranz steht mit seinem Teller auf einer roten Tischdecke und wird mit getrockneten Orangenscheiben dekoriert. In der Küche steht ein kleiner Baum, der jeden Morgen leuchtet. Solange der Baum noch nicht da ist, haben wir jede Woche frische Tanne in großen Gläsern.

Weihnachtsdeko ist mehr als Dekoration. Sie ist eine Erinnerung an die eigene Kindheit, eine Vorbereitung auf die gemütlichste Zeit des Jahres und das Schaffen von neuen Erinnerungen für die eigenen Kinder.

Habt ihr auch schöne Erinnerungen an euer Weihnachtsfest?
frauraufuss

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